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Diese Seite hat im Mai 2007 eine Auszeichnung
bekommen, vielen Dank!
Wir
sind umgezogen:
Am Freitag,
den 29.09.2006 ging es früh um 7.30
Uhr los, auf die lange Fahrt von Groß-Umstadt
nach Geringswalde. Fast 7 Stunden Hängerfahrt,
mit kleiner Tank- und Trinkpause. Ich selbst
war ziemlich erschöpft und hätte
das auch von den beiden Passagieren erwartet.
Sie sind die Hängerfahrten ja nicht
mehr gewöhnt. Um so erstaunter war ich
beim Ausladen: Beide waren völlig
entspannt, schauten sich interessiert um,
wo sie denn nun gelandet sind. Auf ihrem
kleinen Wiesenstück war dann erst mal
nur Fressen wichtig.
Hier habe
ich die Equiground Platten verlegt, um bei
Matschwetter einen trockenen Auslauf zu
haben. Untergrund ist eine 20 cm Schotterschicht,
darauf 2 cm Splitt- Verlegebett. Die Platten
wurden dann mit Splitt verfüllt, was
die Stabilität ausmacht. Aufgefüllt
wurde mit 10 cm Schlämmsand. Schlämmsand
ist rundkörnig und sehr fein, er verfestigt
sich wie ein Wattboden, was für die
Pferde sehr angenehm ist.

Asterix gefällts
auf Anhieb.....

Der neue Sandboden
wurde sofort "eingewälzt"!

Kevin schmeckt
das Heu aus der selbstgebauten Raufe:


Vor
den Hütten ist eine Lauffläche
gepflastert, die kleine Böschung wurde
mit Rasengittersteinen befestigt. Einige
Bäume bieten Schutz, wenn mal kleinere
Meinungsverschiedenheiten ausgetragen werden...
Bei schlechtem
Wetter werden Lamellenvorhänge angehängt.
Jede Hütte
hat bewusst zwei Ausgänge, damit keine
Engpässe entstehen, die bei Meinungsverschiedenheiten
für das schwächere Pferd unangehme
Folgen hätten.
Das Ganze
benötigt nur ca 100 qm Platz. Es
soll zum Nachahmen anregen, Pferde nicht
unbedingt in Boxen unterzubringen. Auf diese
Art können sie selbst entscheiden,
wann "schlechtes "Wetter ist und
sie die Hütten aufsuchen möchten.
Sie tun es erstaunlich selten! Außerdem
können sie ständig miteinander
kommunizieren, trainieren also ganz alltäglich
ihr Sozialverhalten. Der Mensch hat somit
ein deutlich entspannteres Pferd. Wenn
es das Wetter erlaubt, stehen weitere kleine
Weideflächen zu Verfügung. Manchmal
reite ich mehrere Wochen nicht, weil die
Zeit nicht reicht. Dennoch habe ich
keine Probleme mit der Rittigkeit meiner
Pferde, weil kein Bewegungsstau entsteht
und die Tiere nicht sozial verarmen. Für
die Gesunderhaltung der Pferde ist eine
solche Haltung natürlich viel hilfreicher
als Boxenhaltung. Die Tiere können
sich 24h am Tag bewegen und haben ständig
frische Luft.
Nur mal zum Nachdenken: Pferde können
nicht vor Gericht ziehen, wenn sie pferdeunwürdig
eingesperrt werden...
Auszug aus dem Darmstädter Echo
vom 07.01.2005:
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